Leistungen

Grundleistungen +

Silhouette Dresden
Blick zum Terrassenufer mit Frauenkirche, Brühlschen Terrasse, Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrt, Zwinger, Albertbrücke und Semperoper

Das Standardprogramm kann jedes der lizenzierten Mitglieder des Berufsverbandes Dresdner Gästeführer leisten. Es umfasst folgende Schwerpunkte, gewöhnlich im Rahmen eines zwei- oder dreistündigen Programms, in Rundfahrt und Rundgang geteilt:

1. Rundfahrt:

  • Zwinger (keine Museen)
  • Theaterplatz Schauspielhaus
  • orientalische Yenidze
  • Altmarkt mit Kreuzkirche und Kulturpalast
  • Landhaus (Stadtmuseum)
  • Pirnaischer Platz
  • Prager Straße
  • Parkanlage Bürgerwiese mit Mozartbrunnen
  • Rudolf-Harbig-Stadion
  • Georg-Arnhold-Bad
  • Hygienemuseum
  • Großer Garten mit Palais, Parkeisenbahn, Botanischem Garten und Gläserner Manufaktur
  • Jugendstilbauten im Stadteil Striesen
  • Villenviertel Blasewitz (wenn möglich: Überfahrt über Stahlbrücke Blaues Wunder nach Loschwitz)
  • Schwebebahn und Standseilbahn
  • Elbwiesen in Blasewitz
  • Sicht auf den Elbhang mit den drei Elbschlössern, das Villenviertel Weißer Hirsch
  • Blick auf die Parkanlage Rosengarten
  • Fahrt über die Albertbrücke - Blick auf die Dresdner Stadtsilhouette (Canalettoblick)
  • Regierungsviertel mit Staatskanzlei, Finanzminsterium und neuen Minsterien
  • Jägerhof (Renaissance) mit Volkskunstmuseum
  • Neustädter Markt mit dem Goldenen Reiter (August der Starke)
  • Barockquartier Innere Neustadt mit Königstraße
  • Japanisches Palais
  • Augustusbrücke
  • Pfunds Molkerei

2. Rundgang

  • Theaterplatz: Semperoper, Residenzschloss, Gemäldegalerie, Katholische Hofkirche (Kathedrale), Italienisches Dörfchen, Denkmal König Johann
  • Zwinger: Besichtigung des Zwingerhofes mit den Pavillons und Wasserspielen
  • Schlossplatz: Georgentor, Ständehaus, Aufgang zur Brühlschen Terrasse, Augustusbrücke
  • Fürstenzug
  • Neumarkt: Stallhof, Frauenkirche, Coselpalais
  • Brühlsche Terrasse: Sekundogenitur, Kunstakademie, Brühlscher Garten
  • ggf. Rathaus, Gewandhaus mit Dinglingerbrunnen, Kreuzkirche, Altmarkt, Prager Straße

Gemäldegalerie Alte Meister +

Die Gemäldegalerie ist Bestandteil des Zwingers und trennt mit ihrem Hauptgebäude den Zwingerhof vom Theaterplatz. In diesem Bauwerk, das 1855 nach Entwürfen des Architekten Gottfried Sempers fertiggestellt wurde, finden Sie auf drei Etagen etwa 780 Gemälde alter Meister (bis 18. Jhd.) aus der Dresdner Sammlung. Zudem erstreckt sich die Sammlung mit den Gemälden deutscher Meister bis in den Deutschen Pavillon des Zwingers, einem Bau in typisch sächsischem Barock.

Das Kunstinteresse der Sächsischen Fürsten ließ die Sammlung seit den Anfängen im 16. Jhd. vor allem im 18. Jhd. enorm anwachsen, als sich Kurfürsten z.T. eher als Mäzene denn als Regenten verstanden.

Vertreten sind zahlreiche Schulen und Epochen. Daneben finden Sie eine Auswahl von Ansichten Dresdens und benachbarter Städte, die z.T. von dem in Dresden tätigen Italiener Bernardo Belotto, genannt Canaletto, gemalt wurden. Trotz erheblicher und schmerzlicher Verluste im 2. Weltkrieg ist der größte Teil der Sammlung wieder in Dresden.

Unter den italienischen Gemälden finden Sie auch das bekannteste und wertvollste Gemälde der Dresdner Sammlung - die Sixtinische Madonna von Rafael.

Wie die nach Dresden gelangt ist, erfahren Sie von den Spezialisten mit der Lizenz für die Gemäldegalerie, die Sie gern durch die Galerie führen. Planen Sie bitte für die Führung etwa 1 bis 2 Stunden ein, in denen Sie einen repräsentativen Querschnitt der Werke der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister bekommen.

Albertinum/Neue Meister-Skulpturensammlung

Neues Grünes Gewölbe

Porzellanstadt Meißen +

Albrechtsburg in Meißen

Als Heinrich I. bei seiner Ostexpansion im 10. Jahrhundert das Elbtal erreichte und dort eine Festung errichten ließ, sollte dort die erste Stadt in der neuen Mark, später Sachsen genannt, entstehen. Bis zum 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Kurfürsten, konnte Meißen bis heute sein mittelalterliches Gepräge bewahren. Darin nimmt die Stadt in Sachsen eine Spitzenposition ein, was insbesondere bei der Besichtigung des Marktes und auf dem Weg hinauf zum Burgberg deutlich wird. Besonders deutlich wird die Struktur mit den engen Gässchen beim Blick über die Dächer der Stadt von oben.

Burg und Dom thronen gemeinsam auf einem Bergsporn und sind schon weithin sichtbar. Doch auch der Besuch des Inneren der Gebäude lohnt.

Zumeist ist die Fahrt nach Meißen aber mit einem Abstecher in die Staatliche Porzellanmanufaktur verbunden. Deren Schauwerkstatt und Schauhalle geben eindrucksvoll Einblick in die meisterhafte Arbeit der Porzellankünstler damals wie heute. Eine Voranmeldung ist für Gruppen angeraten.

In den heutigen Fabrikgebäuden ist die Manufaktur jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert untergebracht. Wo sie vorher war, zeigt Ihnen Ihr Gästeführer. Er kann Sie außerdem durch die Stadt, in der Albrechtsburg und im Dom sowie evtl. durch die Schauhalle, das Porzellanmuseum, führen.

Schloss Moritzburg +

Das Jagdschloss Moritzburg liegt inmitten der abwechslungsreichen Kleinkuppenlandschaft, zwischen Wäldern, Wiesen und Teichen. Es bildet somit eine gestalterische Einheit mit dem Gebiet, in dem die sächsischen Fürsten bevorzugt jagten. All das trägt bei zum unvergleichlichen Reiz des Jagdschlosses Moritzburg, das in seiner heutigen Erscheinung maßgeblich von August dem Starken beeinflusst wurde.

Errichtet inmitten eines künstlich angelegten Teiches und über einer Terrasse kommuniziert das Schloss nach den Regeln der barocken Baukunst mit seiner Umgebung. Die Konturen des alten Jagdhauses, das Moritz, Kurfürst und Namensgeber des Schlosses, errichten ließ, sind noch erkennbar. Nur die alte Schlosskapelle ist aus der Renaissance übernommen, der Hauptteil des Baus entstand im 18. Jahrhundert. Die Ausstattung lässt erahnen, welche Bedeutung der Jagd beigemessen wurde, welch rauschende Feste das Schloss und die umliegende Landschaft in vergangener Zeit gesehen haben.

Sie können auf der Fahrt nach Meißen am Schloss vorbeifahren, Sie können sich im Schloss und durch den Schlosspark führen lassen oder auch einen Spaziergang zum Fasanenschlösschen am Großteich, der mit Leuchtturm und Mole an barocke Spiele erinnert, unternehmen.

Neben dem Schloss ist in Moritzburg auch das Landesgestüt von Interesse, das alljährlich im September die Hengstparaden mit den in Moritzburg stationierten Hengsten durchführt.

Neben der Anreise mit dem Bus ist auch die Schmalspurbahn zu empfehlen, die von Radebeul-Ost abfährt und im Volksmund nach dem Höhenzug am Rand des Elbtals Lößnitzdackel genannt wird.

Schloss Pillnitz +

Das Lustschloss Pillnitz, einst Teil des Schlösserkanons August des Starken, den dieser rings um seine Residenz errichten ließ, finden Sie heute im östlichsten Zipfel der Stadt Dresden. Umgeben von malerischen Weindörfern, die zugleich den Verlauf der sächsischen Weinstraße markieren, liegt Schloss Pillnitz am Ufer der Elbe.

Die Idee zu einem Schloss, das mit der Residenzstadt über einen Wasserweg als Lebensader verbunden war, erwuchs August offenbar während seiner Kavalierstour durch Europa, die ihn auch nach Venedig führte und dort den Canale Grande erblicken ließ.

Das Weindorf Pillnitz, alter Adelssitz und Rittergut, ging Ende des 17. Jhd. in den Besitz der Wettiner über. Die spannende Geschichte, wie das geschah, lassen Sie sich am besten von Ihrem Gästeführer erzählen. Jedenfalls nahm August der Starke später selbst die Planungen der Pillnitzer Anlage in die eigenen Hände und beauftragte seinen Architekten Mathäus Daniel Pöppelmann.

Diese Epoche, die um 1721 eingeleitet wurde, prägt bis heute die Erscheinung der barocken Anlage, denn nachfolgende Erweiterungen orientierten sich ehrfürchtig am seinerzeit entstandenen Leitmotiv. In der Architektur mit ihren Chinoiserien ist das noch deutlicher zu sehen als in der Gartenkunst. Letztere wurde insbesondere bei der Erweiterung des Parks durch den naturnahen englischen Landschaftspark beeinflusst. Das wiederum hat in Verbindung mit dem Interesse an der Natur eine erstaunliche Anzahl verschiedenartiger dendrologischer Kostbarkeiten nach Pillnitz gelangen lassen. Unter ihnen sticht eine mehr als 230 Jahre alte Kamelie mit ihrer fast unglaublichen Geschichte hervor. Diese lernen Sie neben all den anderen Kuriositäten im Park des Lustschlosses Pillnitz kennen, den Ihnen Ihr Gästeführer gern bei einer großen Stadtrundfahrt (mindestens 4 Stunden einplanen!) oder auf dem Weg in das Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz - ganztägiger Ausflug) gern vorstellt.

Besonders zu empfehlen ist auch die Anreise per Schiff. Vom Wasser aus wird die vom Bauherrn beabsichtigte Wirkung besonders deutlich. Vor allem die imposante barocke Treppenanlage kommt dabei zur Geltung. Deren Herkunft und Bedeutung sollten Sie sich vom Ihrem Gästeführer erläutern lassen.

Die Führung im Park dauert ca. 60 bis 90 Minuten. Die Ausstellungen des Museums für Kunsthandwerk in den Palais von Schloss Pillnitz sind zu Ihrer individuellen Besichtigung von Mai bis Oktober geöffnet.

Wenn Sie individuell anreisen, gelangen Sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pillnitz. Davon ist besonders die Überfahrt mit der Fähre vom Dresdner Stadtteil Kleinzschachwitz aus zu empfehlen, weil Sie dann ebenfalls die herrliche Treppenanlage des Wasserpalais so empfängt, wie die Festgäste zu Zeiten Augusts des Starken oder die Vertreter der europäischen Supermächte bei Ihrem Treffen im Jahre 1791 ...

Elbsandsteingebirge – Sächsische Schweiz +

Wer Webers Freischütz kennt, wird sich unwillkürlich an die Szene in der Wolfsschlucht erinnern, wenn er die kühlen, engen Schluchten der Sächsischen Schweiz durchstreift. Tatsächlich erhielten viele Künstler der Romantik Inspiration von den urwüchsigen Felsformationen, die man eigentlich nur bei intensiven Wanderungen im Gebirge richtig erleben kann.

Trotzdem ist eine Rundfahrt durch das Elbsandsteingebirge durchaus geeignet, einen Eindruck von der Sandsteinlandschaft zu erhalten, die seit dem 19. Jahrhundert auch den Beinamen Sächsische Schweiz trägt. In dieser Rundfahrt bekommen Sie den Blick von der Höhe des Basteifelsens auf das eng gewundenen Elbtal sowie auch die größte Naturfestung Europas, Festung Königstein, gezeigt. Sie streifen die Puppenspielerstadt Hohnstein, den Kurort Bad Schandau und das Tor zur Sächsischen Schweiz, die alte Handelsstadt Pirna. Bitte planen Sie für diese Fahrt einen ganzen Tag ein. Es bietet sich jedoch an, am Beginn der Fahrt dem Schlosspark Pillnitz einen Besuch abzustatten.

Und vielleicht bekommen Sie auch Lust, das alles noch einmal ganz in Ruhe anzusehen, zu erwandern oder mit dem Fahrrad zu erschließen. Uns würde es freuen!

Semperoper

Kasematten – Brühlsche Terrasse

Porzellansammlung Meißen +

Als Heinrich I. bei seiner Ostexpansion im 10. Jahrhundert das Elbtal erreichte und dort eine Festung errichten ließ, sollte dort die erste Stadt in der neuen Mark, später Sachsen genannt, entstehen. Bis zum 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Kurfürsten, konnte Meißen bis heute sein mittelalterliches Gepräge bewahren. Darin nimmt die Stadt in Sachsen eine Spitzenposition ein, was insbesondere bei der Besichtigung des Marktes und auf dem Weg hinauf zum Burgberg deutlich wird. Besonders deutlich wird die Struktur mit den engen Gässchen beim Blick über die Dächer der Stadt von oben.

Burg und Dom thronen gemeinsam auf einem Bergsporn und sind schon weithin sichtbar. Doch auch der Besuch des Inneren der Gebäude lohnt.

Zumeist ist die Fahrt nach Meißen aber mit einem Abstecher in die Staatliche Porzellanmanufaktur verbunden. Deren Schauwerkstatt und Schauhalle geben eindrucksvoll Einblick in die meisterhafte Arbeit der Porzellankünstler damals wie heute. Eine Voranmeldung ist für Gruppen angeraten.

In den heutigen Fabrikgebäuden ist die Manufaktur jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert untergebracht. Wo sie vorher war, zeigt Ihnen Ihr Gästeführer. Er kann Sie außerdem durch die Stadt, in der Albrechtsburg und im Dom sowie evtl. durch die Schauhalle, das Porzellanmuseum, führen.

Schloss Weesenstein

Münzsammlung